GESCHICHTE DER REHABILITATION


Die physikalische und rehabilitative Medizin ist eine junge Fachrichtung, welche als direkte Folge der letzten bewaffneten Auseinandersetzungen weltweit entstanden ist. Die Verwundeten der Kriege, die ihre Verletzungen dank der Fortschritte auf den Gebieten der Chirurgie, der Anästhesie und der Medizin überlebt hatten, bedurften dringend irgendwelcher Rehabilitationsmassnahmen, die sie dazu befähigten, einst wieder in die Streitkräfte eingegliedert zu werden oder ihren Platz in der Zivilgesellschaft zu finden.
Die Gesamtheit dieses Prozesses bildet die Grundlage für das Entstehen der physikalischen und Rehamedizin: wenn ein Mensch eine Beeinträchtigung seiner körperlichen Integrität erleidet, sei es physischer, psychischer und/oder psychosozialer Natur, so wird ein umfassendes und hoch spezialisiertes Therapieprogramm eingeleitet, welches den betroffenen Patienten dabei unterstützen soll, im Idealfall und schnellstmöglich die Fähigkeiten wieder zu erlangen, die ihm durch eine Krankheit oder eine Verletzung verloren gegangenen sind.
Ursprünglich entwickelt zur Behandlung von Kriegsverletzungen, wurde der Rahmen der physikalischen und Rehamedizin glücklicherweise sehr bald auf zahlreiche andere Krankheiten und Verletzungen ausgedehnt, deren Folgen für die Betroffenen und ihre Angehörigen von mässig über schwer bis hin zu dramatisch sein können.
